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Kommode oder Sideboard: Welche Möbel besser zu deinem Raum passen?

Kommode oder Sideboard: Welche Möbel besser zu deinem Raum passen?

Inhaltsverzeichnis


Einführung: Stauraum mit Stil

Ordnung ist das halbe Leben – und in der eigenen Wohnung die Grundlage für echte Gemütlichkeit. Wer herumliegende Gegenstände elegant verschwinden lassen möchte, braucht geschlossenen Stauraum. Meist fällt die Wahl dabei auf halbhohe Kastenmöbel. Doch bei der Planung stehen viele vor der Frage: Kommode oder Sideboard? Beide Möbelstücke bieten praktischen Stauraum und eine tolle Ablagefläche, unterscheiden sich aber in ihren Proportionen und klassischen Einsatzgebieten maßgeblich voneinander.

Der feine Unterschied: Was ist was?

Um die richtige Entscheidung zu treffen, müssen wir uns zunächst die klassischen Definitionen der beiden Möbelstücke genauer ansehen.

Die Kommode: Das kompakte Platzwunder in die Höhe

Eine klassische Kommode ist in der Regel höher als breit. Traditionell ist sie ausschließlich mit Schubladen ausgestattet. Dadurch eignet sie sich hervorragend, um viele kleine Dinge – wie Socken, Unterwäsche, Dokumente oder Bastelutensilien – übersichtlich und sortiert zu verstauen. Aufgrund ihrer schmalen, aber hohen Bauweise nimmt sie wenig Stellfläche (Grundfläche) ein, weshalb sie sich ideal für kleinere Räume oder schmale Nischen eignet.

Das Sideboard: Der elegante Breitbau

Das Sideboard ist das genaue Gegenteil: Es ist deutlich breiter als hoch. Häufig beginnt die Breite ab 120 cm und kann bis zu über zwei Metern reichen. Im Gegensatz zur klassischen Kommode kombiniert ein Sideboard meist Türen mit Einlegeböden und einigen Schubladen. Diese Aufteilung macht es perfekt für größere Gegenstände wie Ordner, Geschirr, Vasen oder Gesellschaftsspiele. Durch die breite, langgestreckte Form wirkt das Sideboard sehr modern und streckt den Raum optisch in die Länge.

Kommode oder Sideboard: Welches Möbelstück für welchen Raum?

Die Wahl zwischen Kommode oder Sideboard hängt stark von den räumlichen Gegebenheiten und dem Verwendungszweck ab.

  • Im Schlafzimmer: Hier ist die Kommode der klare Sieger. Die vielen Schubladen sind perfekt, um Kleidung übersichtlich zu falten und zu sortieren. Sie lässt sich wunderbar neben dem Kleiderschrank oder als Ergänzung zu einem gemütlichen Polsterbett platzieren.
  • Im Wohnzimmer: Im Wohnbereich dominiert meist das Sideboard (oder sein noch niedrigerer Verwandter, das Lowboard). Es bietet viel Platz für Technik, Bücher und Geschirr. Ein langes Sideboard hinter einem frei stehenden Ecksofa oder an einer großen Wand wirkt extrem elegant und aufgeräumt.
  • Im Flur: Hier entscheidet der Grundriss. Ein langer, aber schmaler Flur verträgt sich oft besser mit einer kompakten Kommode (z.B. für Mützen, Schals und Schlüssel). In einem großen, offenen Entrée kann ein Sideboard hingegen für den nötigen "Wow-Effekt" beim Betreten sorgen.

Präsentationsfläche: So dekorieren Sie richtig

Beide Möbelstücke bieten eine wertvolle Oberfläche für Dekoration. Bei einer Kommode ist die Fläche eher quadratisch oder leicht rechteckig. Hier bietet sich eine kompakte Deko-Gruppe an: eine schöne Tischleuchte, kombiniert mit einem gerahmten Bild und einer kleinen Pflanze. Das breite Sideboard hingegen bietet Platz für großzügige Arrangements. Arbeiten Sie hier mit verschiedenen Höhen, um Spannung zu erzeugen: große Vasen auf der einen Seite, flache Coffee-Table-Books in der Mitte und eine auffällige Skulptur auf der anderen Seite.

Fazit: Die perfekte Wahl für Ihr Zuhause

Die Entscheidung, ob Kommode oder Sideboard, muss kein Kopfzerbrechen bereiten. Orientieren Sie sich einfach an der Breite der zur Verfügung stehenden Wand und daran, was genau Sie verstauen möchten. Suchen Sie nach Schubladen für Kleinteile? Wählen Sie die Kommode. Möchten Sie große Gegenstände hinter Türen verstecken und eine breite Deko-Fläche schaffen? Dann ist das Sideboard Ihr Favorit. Entdecken Sie in unserem Online-Möbelhaus eine vielfältige Auswahl beider Varianten und bringen Sie stilvoll Ordnung in Ihr Zuhause!


FAQ – Häufig gestellte Fragen zu Stauraummöbeln

Was ist der Unterschied zwischen Sideboard und Highboard?
Ein Sideboard ist breit und relativ niedrig (oft zwischen 70 und 100 cm hoch). Ein Highboard hingegen kombiniert die Breite eines Sideboards mit einer deutlich größeren Höhe (meist über 100 cm bis ca. 140 cm) und bietet dadurch noch mehr Stauraum in der Vertikalen.

Kann man einen Fernseher auf eine Kommode stellen?
Prinzipiell ja, allerdings sind klassische Kommoden oft zu hoch für ein ergonomisches Fernseherlebnis (besonders vom niedrigen Sofa aus). Für Fernseher eignen sich spezielle TV-Lowboards oder niedrigere Sideboards deutlich besser.

Kommode oder Sideboard für ein sehr kleines Wohnzimmer?
In einem sehr kleinen Wohnzimmer empfiehlt sich oft eine schmale, aber etwas höhere Kommode oder ein zierliches Highboard. So nutzen Sie den Platz an der Wand in der Höhe aus, ohne dem Raum durch ein sehr langes Sideboard wertvolle Bodenfläche zu nehmen.

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